Turnaround!

Wie Schulen an benachteiligten Standorten die Trendwende schaff(t)en

How do you lead an inner city school successfully?

Am Beispiel einer Londoner Schule an einem Standort mit vielfachen Herausforderungen soll gezeigt werden, wie es trotz schwieriger sozioökonomischer Voraussetzungen gelingen kann, eine erfolgreiche Schule zu gestalten und wie man erfolgreich die Eltern ins Boot holen kann.

Patrice Canavan (Oaklands School)
Heidi Schrodt (Bildung.Grenzenlos)

 

Das Berliner Projekt ‚School Turnaround‘ – Fallbeispiele zur Problembewältigung von Schulen in kritischen Lagen

Anhand von verschiedenen Fallbeispielen aus dem Berliner „School Turnaround“ Projekt wird gezeigt, welche Gelingensbedingungen bestehen und welche Hindernisse abgebaut werden müssen, um trotz schwieriger sozioökonomischer Voraussetzungen die Trendwende hin zu einem erfolgreichen Schulstandort zu schaffen.

Hannelore Trageser (Projektleitung School Turnaround, Berlin)

 

Gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit. Wie Schule durch Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und unterschiedlichen Perspektiven gelingen kann.

Die Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule im sozialräumlichen Verbund ermöglicht gewinnbringende Erfahrungen für alle Beteiligten. Zusammenarbeit reicht dabei von Austausch und Vernetzung, Durchführung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen bis hin zu längerfristigen regionalen Kooperationen. Anhand von konkreten Beispielen werden wir diese verschiedenen Möglichkeiten skizzieren, Fragen und Herausforderungen diskutieren und gegebenenfalls Ideen für zukünftige Zusammenarbeit entwerfen.

Manuela Smertnik (Verein Wiener Jugendzentren)
Christiane Jaklitsch van Oudheusden (Verein Wiener Jugendzentren)
Ines Garnitschnig (Kinder- & Jugendanwaltschaft Wien)
Oliver Steingötter (Kinder- & Jugendanwaltschaft Wien)

 

Wie können Haltungen von Studierenden und LehrerInnen durch Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote nachhaltig beeinflusst werden?

Im Workshop wird zuerst exemplarisch aufgezeigt, welche Angebote in der Ausbildung PH OÖ welche inklusiven Haltungen hervorrufen. Außerdem werden die Empfehlungen des Nationalen Bildungsberichtes (NBB) 2018 zur Aus- und Weiterbildung im Bereich Inklusion vorgestellt. Nach dem Input wird gemeinsam daran gearbeitet, welche Angebote in Aus-, Fort- und Weiterbildung man brauchen würde, um entsprechende Haltungen möglichst nachhaltig zu verankern, damit die Unterstützung benachteiligter SchülerInnen als positive pädagogische Herausforderung gesehen und offensiv angegangen werden.

Ewald Feyerer (Pädagogische Hochschule Oberösterreich)

 

Bildungsgrätzel und Sozialraum

Um die Kinder bestmöglich zu unterstützen, kooperieren sämtliche Lerneinrichtungen in der näheren Umgebung. Aber auch Kindergärten, Vereine, Einrichtungen, wie Volkshochschulen, Büchereien oder Jugendtreffs, werden einbezogen. Je nachdem, was es im Grätzel so gibt. Wie kann der Sozialraum für die SchülerInnen gut genützt werden? Welche Ideen gibt es dazu noch? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Dunja Gharwal (Bildungsgrätzlbeauftragte der Stadt Wien)

 

Schule Mit-Einander –
Ein Praxisbeispiel für das Öffnen von Möglichkeitsräumen in der Volksschule Kematen an der Ybbs

In diesem Workshop wird konkret am Beispiel der Volksschule Kematen an der Ybbs gezeigt, wie Schule, Eltern und Gemeinde aktuelle Herausforderungen wahrnehmen und welche Wege gesucht werden, Bedingungen für gelingendes Lernen gemeinsam aufzustellen. Dabei werden konkrete Schritte aufgezeigt, die seitens der Leiterin der Schule, des Elternvereins und der Gemeinde gesetzt wurden.

Sonja Wodnek (Volksschule Kematen an der Ybbs)
Emmanuelle Gravier-Berger (Volksschule Kematen an der Ybbs)

 

Schulen mit großen Herausforderungen

Mit dem Projekt „Grundkompetenzen absichern“ (2017-22) stellt das BMBWF jene Schulen in den Mittelpunkt, bei denen ein hoher Anteil der SchülerInnen die Bildungsstandards nicht erreicht und die unter ihrem Erwartungsbereich („fairer Vergleich“) bleiben. Zentrale Interventionsideen sind a) der Einsatz Multiprofessioneller Teams (Schulentwicklungsberater/in, Schulpsycholog/in, Fachdidaktiker/in) und b) Zeit: die Begleitung und Beratung dieser Schulen erfolgt über mindestens zwei Jahre.

In dem Workshop sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ansätze „Schulen in kritischer Lage“ und „Schulen mit großen Herausforderungen“ beleuchtet sowie herausgearbeitet werden, welche realistischen Möglichkeiten mit dem zweiten Ansatz verbunden sind.

Florian Sobanski (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung)

 

 

AK Wien Logo     Die Armutskonferenz    

Wann

Dienstag, 21. Mai 2019
14.00 – 19.00 Uhr

Wo

AK Wien Bildungszentrum
Großer Saal
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

 

AFP AK Wien Bildungszentrum